Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus
„Rassismus geht uns alle an!“
2026 fanden die 11. Bielefelder Aktionswochen des Netzwerks rassismuskritischer Arbeit statt.
Seit 2011 engagiert sich das Netzwerk rassismuskritischer Arbeit gemeinsam mit Organisationen aus Sozialer Arbeit, Bildung, Kultur, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft für eine diskriminierungsfreie, solidarische Stadtgesellschaft.
Im Fokus des Netzwerks stehen die Perspektiven von Menschen, die von rassistischer Diskriminierung betroffen sind. Ziel ist es, Rassismus sichtbar zu machen, Betroffene zu stärken, diskriminierende Strukturen kritisch zu hinterfragen und Handlungsmöglichkeiten für eine demokratische Gesellschaft zu entwickeln.
Die Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus finden jährlich vom 1. März bis zum 30. April statt.
Die zentrale Hauptveranstaltung wird jedes Jahr am 21. März durchgeführt – dem Internationalen Tag gegen Rassismus.
Die Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus bündeln zahlreiche Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet – darunter Workshops, Vorträge, Aktionstage sowie Kunst- und Kulturangebote. Sie schaffen Räume für Austausch, Information und Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung.
Veranstalter der Bielefelder Aktionswochen ist das Netzwerk rassismuskritischer Arbeit. Die Koordination der Aktionswochen erfolgt durch das Kommunale Integrationszentrum.
Die Aktionswochen leben vom Mitmachen.
Möchten Sie eine eigene Veranstaltung anbieten? Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen sind herzlich dazu eingeladen Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen anzumelden.
Vom 1. März bis 30. April liefen die elften Aktionswochen gegen Rassismus in Bielefeld mit dem Motto „Rassismus geht uns alle an“.
2026 boten über 90 Veranstaltungen abwechslungsreiche und informative Formate für die Bielefelder Stadtgesellschaft, um sich mit dem Thema Rassismuskritik auseinander zu setzen. Die verschiedenen Formate richteten sich an die Bielefelder Stadtgesellschaft und erreichten dabei je nach Format unterschiedliche Zielgruppen:
- 50 Vorträge, Diskussionsrunden, Podcasts und mehr boten die Möglichkeit, die eigenen Kenntnisse rund um Themen des demokratischen Zusammenlebens, der rassismuskritischen Arbeit und zur kulturellen und gesellschaftlichen Ausgrenzung zu vertiefen und auszubauen.
- 20 Aktionen wie z.B. Stadtteilführungen, Theaterstücke, Diskussionsrunden und Workshops luden dazu ein, sich auf verschiedensten Wegen mit antirassistischen Themen wie Diskriminierung, Kolonialgeschichte oder Fluchtbewegungen auseinanderzusetzen. Darunter waren erstmals auch einige Begegnungstreffs für Senior*innen.
- 22 Sport-, Kunst und Kulturangebote, darunter vier von und in Kooperation mit Arminia, die Rassismus in verschiedenen Lebensbereichen hinterfragten, z.B. im Sport. Viele Teilnehmer*innen erlebten das Thema in für sie neuen Formaten.
- Die Hauptveranstaltung am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, erreichte auf dem Jahnplatz ein breites Publikum. Die Veranstaltung bot neben einem Interview mit Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer, einen Redebeitrag des Kinder- und Jugendratssprechers, Emre Durgunsu. Außerdem Statements gegen Rassismus aus dem Netzwerk und zahlreiche künstlerische Darbietungen, die „klare Kante“ gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus zeigten.
Veranstaltet wurden die Aktionswochen vom Bielefelder Netzwerk rassismuskritischer Arbeit.
Die Koordination des Netzwerkes und der Aktionswochen erfolgt durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Bielefeld.
Danke an all die Unterstützer*innen, Organisationen und Gruppen, die mit ihren Veranstaltungen und ihrem Mitwirken die Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus möglich machen!
Am 30.04.2025 endeten die zehnten Aktionswochen gegen Rassismus in Bielefeld mit dem Motto „Rassismus geht uns alle an“. 75 Veranstaltungen boten zum 10-jährigen Jubiläum abwechslungsreiche und informative Formate für die Bielefelder*innen, um sich mit dem Thema (Anti-) Rassismus auseinander zu setzen.
Dazu zählten
- Zahlreiche Aktionen wie z.B. Stadtteilführungen, Theateraufführungen oder Workshops, u.a. in den Bereichen Tanz, Medien oder auch beruflicher Weiterentwicklung
- 40 Vorträge und Diskussionsrunden boten die Möglichkeit, die eigenen Kenntnisse rund um Themen des demokratischen Zusammenlebens, der Antirassismusarbeit und zur kulturellen und gesellschaftlichen Ausgrenzung zu vertiefen und auszubauen.
- Die Hauptveranstaltung am 21.3., dem Internationalen Tag gegen Rassismus, wurde 2025 zum zweiten Mal auf dem Jahnplatz ausgerichtet und war somit für ein breites Publikum geöffnet. Die Veranstaltung bot mit zahlreichen Künstler*innen dem Publikum vielfältige Eindrücke zum Thema. Abends bestand für die Bielefelder*innen die Möglichkeit das 10-jährige Bestehen der Aktionswochen mit der Jubiläumsparty in der Location Nr.z.P. (Nummer zu Platz) zu feiern.
- Konzerte und künstlerische Darbietungen im Rahmen der Aktionswochen motivierten mit Musik, Gesang und Performance dazu, sich gemeinsam für ein solidarisches Miteinander und gegen Rassismus einzusetzen.
- Themenbezogene Lesungen boten Momente zum Austausch, Zuhören, Innehalten und Nachdenken an.
Die verschiedenen Formate erreichten dabei unterschiedliche Zielgruppen: Kinder, Studierende, Erwachsene, Fachkräfte in der Sozialen Arbeit und Lehrkräfte an Schulen, Kunst- und Kulturinteressierte - selbst Fußballfans - und mit den großen Veranstaltungen die gesamte Bielefelder Stadtgesellschaft.
Veranstaltet wurden die Aktionswochen vom Bielefelder Netzwerk rassismuskritischer Arbeit. Die Koordination des Netzwerkes und der Aktionswochen erfolgt durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Bielefeld.
Danke an all die Unterstützer*innen, Organisationen und Gruppen, die mit ihren Veranstaltungen und ihrem Mitwirken die Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus möglich machen!