Diebstahl/Verlust der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)

Was benötigt wird:
  • Grundsätzlich hat sich die vorsprechende Person durch einen gültigen Personalausweis oder Pass zu legitimieren.
  • Bei Diebstahl:
    Anzeigenaufnahme von der Polizei
  • Bei Verlust:
    Versicherung an Eides Statt von dem/derjenigen persönlich, der/die die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) verloren hat (kann in der Zulassungsbehörde oder vor einem Notar abgegeben werden).
    Grundsätzlich ist die eidesstattliche Versicherung von der Person abzugeben, die die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) tatsächlich verloren hat. Ist diese Person nicht gleichzeitig die/der FahrzeughalterIn muss diese/r an dem nun folgenden Aufbietungsverfahren beteiligt werden.
    Einzelheiten dazu klären Sie bitte mit der Zulassungsbehörde.
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)

Identitätsnachweis für natürliche Personen:

  • Deutsche und EU-Ausländer: Gültiger Personalausweis oder Pass
  • Nicht EU-Ausländer: Entweder Pass mit eingeklebtem Aufenthaltstitel oder Pass mit elektronischem Aufenthaltstitel (eAT)
  • Gewerbeanmeldung, sofern Fahrzeug auf eine Einzelfirma zugelassen ist.
    Nur Originalunterlagen. Wenn nicht vorhanden, erkundigen Sie sich bitte vorher bei Ihrer Zulassungsbehörde.
    Bei Vorlage eines deutschen bzw. ausländischen Passes ist auch eine Meldebescheinigung erforderlich, sofern der Antragsteller nicht in Bielefeld gemeldet ist. Die Meldebescheinigung darf nicht älter als drei Monate ab Ausstellung sein.

Identitätsnachweis für juristische Personen:
  • bei Firmen: Handelsregisterauszug und, sofern die aktuelle Anschrift nicht im Handelsregisterauszug angegeben ist, Gewerbeanmeldung bzw. Gewerbeummeldung
  • bei Vereinen: Vereinsregisterauszug
    Die erscheinende Person benötigt i.d.R. eine Vollmacht zur Unterschriftsbefugnis
  • bei Behörden, Kirchen, Freiberuflern usw.: Briefkopf mit Absenderangabe und gleichzeitige Vollmachtserteilung

Identitätsnachweis für Vereinigungen (GbR)
Ausweisdokument (siehe auch Identitätsnachweis für natürliche Personen) der verantwortlichen Person muss im Original, der weiteren Gesellschafter in Kopie vorliegen.
Vollmachtserteilung muss durch alle Gesellschafter erfolgen.

  • Vollmacht für den Fall, dass die Person, die die Aufbietung und den Ersatzbrief beantragt, nicht selber erscheint.
    Der/Die Bevollmächtigte muss sich durch Personalausweis oder Pass ausweisen können. Der Identitätsnachweis (s.o.) des Vollmachtgebers / der Vollmachtgeberin ist ebenfalls im Original vorzulegen.
Achtung: Zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung kann keine Vollmacht erteilt werden. Diese ist immer zwingend persönlich abzugeben. Erst nach Ablauf der Aufbietungsfrist (ca. 2 Wochen) kann durch die Zulassungsbehörde ein Ersatzbrief ausgestellt werden.
  • Bezahlung nur mit Bargeld.