Ich bin... Zukunft braucht Erinnerung

Programm am 8. Mai 2026

„Ich bin… – Zukunft braucht Erinnerung“, das Bielefelder Forum der Erinnerungskultur, wird auch 2026 im Alten Rathaus ein abwechslungsreiches Programm und eine vielseitige Messe zeigen. Am Freitag, 8. Mai, werden 27 Programmpunkte gezeigt und 36 Messestände informieren.

Die Stadt dankt allen Beiträger*innen für ihre Anmeldungen und intensiven Vorbereitungen. Ein detaillierter Zeit- und Raumplan folgt rechtzeitig hier. 

Neugierig geworden? Dann unbedingt weitersagen und am 8. Mai dabei sein. 

  • Fotoausstellung „Bilder der Demokratie“ (Andrey Sosnin, Schüler*innen des Ceciliengymnasiums)
  • Kunstausstellung (Musik- und Kunstschule Bielefeld)
  • „Geschichte der Synagoge in der Turnerstraße“ (Historisches Museum Bielefeld)
  • „Friedenstag in Tokio“-Ausstellung (Musik- und Kunstschule Bielefeld)
  • Ausstellung „Theresienstadt“-Exkursion (Arminia Bielefeld, Julius-Hesse-AG)
  • Ausstellung „Bielefelder Polizei im Nationalsozialismus“ (Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld)
  • Kurzfilm (Musik- und Kunstschule Bielefeld)
  • Rosa Winkel? Das ist doch schon lange her“ – Film, 1976 (Arbeitskreis Queere Geschichte Bielefeld)
  • Film „Generationen-Dialog“ (Schülerinnen/Schüler, Zeitzeug*innen und Detlev Hamann)
  • Film „Interreligiöse Begegnungsreise zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau“ (begegnen e.V.) 
  • Vortrag „Die Aktion ´Entartete Kunst in Bielefeld“ (Prof. Dr. Martin Langanke, Bochum)
  • „Alles Demokraten oder was? – Führung durch die neue Galerie der Oberbürgermeister*innen“ (Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld)
  • Workshop „´Wer liegt hier begraben?´ – Schüler*innen erkunden und gestalten den Gedenkort „Ehrenfeld für politisch Verfolgte“ auf dem Sennefriedhof mit“ (Arbeitskreis Bielefelder Arbeiterinnen und Arbeiter im Widerstand gegen den Nationalsozialismus)
  • Einführung „Spurensuche Bielefeld 1933-1945“ (Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld)
  • „Erinnerungsort an die NS-Zwangsarbeit im Ravensberger Park“ (Arbeitskreis Zwangsarbeit in Bielefeld)
  • Präsentationen „Auschwitz“-Exkursion mit Kunst, Recherche, Kurzfilmen, Gedichten und Podcast (Gesamtschule Rosenhöhe)
  • „Erzähl uns Deine Geschichte jüdischer Nachbarn! – Gesprächsraum zum Projekt Jüdische Biografien Bielefeld (Arbeitstitel)“, Spielzeit 2026/27“ (Theater Bielefeld)
  • „Cellulojah“ – Cello-Ensemble (Musik- und Kunstschule Bielefeld)
  • Band- und Gesangperformance (Musik- und Kunstschule Bielefeld)
  • „Lesen gegen das Vergessen – Junge Menschen erleben den Faschismus“ Initiative „Lesen gegen das Vergessen“ und Schüler*innen der Luisenschule und der Hans-Ehrenberg-Schule; Musik: Ramona Kozma)  bereits ab 15 Uhr auf dem Rathausvorplatz!
  • Poetry Slam (Karsten Strack)
  • Aufführung „Der Junge, der sich widersetzte – Horst Denzler“ (Helmholtz-Gymnasium)
  • Lesung aus dem Roman „Anfrage“ von Christian Geissler (Leonore Franckenstein)
  • Theater-/Monolog-Performance (Musik- und Kunstschule Bielefeld)
  • Spartenübergreifende Performance (Musik- und Kunstschule Bielefeld)
  • „Gaming für Demokratie – Serious Games“ (Stadtbibliothek Bielefeld)
  • „Das Anne-Frank-Haus und das KZ Dachau – Virtual Reality“ (Medienlabor der Stadt Bielefeld)
     
  • Safe Space (Bildungsbüro Bielefeld)

16-19 Uhr

  • AG Archäologie des Naturkunde-Museums (jüdischer Steinzeitforscher Siegfried Junkermann und dessen Sammlung)
  • AG Queere Geschichte Bielefeld; SCHLAU Bielefeld; Young and Yourself (YAY) (Infostand – „Queer History Quiz“)
  • Arbeitskreis „Zwangsarbeit in Bielefeld“, Kooperation von DGB-AK „Zwangsarbeit in Bielefeld“ und von „Gegen
  • Vergessen - Für Demokratie e.V.“ RAG Bielefeld (Lager in Bielefeld – Gestaltung Ravensberger Park)
  • AWO-Kreisverband (Projekt „Generationendialog – Junge Menschen interviewen Zeitzeug*innen 1933-45) begegnen e.V. (Bildungsangebote)
  • Deutsch-Israelische Gesellschaft; AG Bielefeld (Infostand)
  • Geschichtswerkstatt der VHS (Jüdische Textilunternehmen in Bielefeld)
  • Gesamtschule Rosenhöhe („Spurensuche Bielefeld 1933-1945“-Mitarbeit)
  • Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bielefeld e.V. (Veranstaltungen)
  • Gymnasium Heepen (Projekt „Stolpersteine“)
  • Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen (Bethel im Nationalsozialismus – Kurzvideos im Graphic Novel-Stil)
  • Helmholtz-Gymnasium (Dokumentation der Studienfahrt nach Auschwitz)
  • Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V. (Infostand)
  • Kinder- und Jugendrat Bielefeld (Präsentation „Codes der extremen Rechten“)
  • Kommunales Integrationszentrum/KI der Stadt Bielefeld (Infostand, Antirassismus-Wochen)
  • Lesen gegen das Vergessen (Infostand)
  • Marienschule der Ursulinen (Projekt „Widerstand“)
  • Museum Huelsmann (Provenzienzforschung interaktiv)
  • Rudolf-Rempel-Berufskolleg („Spurensuche Bielefeld 1933-1945“-Mitarbeit)
  • Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld („Spurensuche Bielefeld 1933-1945“)
  • Solidaritätspartnerschaft Cherkasy (Infostand)
  • Städtepatenschaften (Infostände) Gumbinnen, Concarneau, Enniskillen, Esteli, Nahariya, Rochdale, Rzeszów, Weliki Nowgorod
  • Stolperstein-Initiative Bielefeld e.V. (Infostand mit Schwerpunkten: Jüdisches Leben rund um den Goldbach, Putzpaten gesucht, Sinti in Bielefeld)
  • Universität Bielefeld (Projektseminar „Zwangsarbeit“)
  • Volkshochschule: „Demokratie im Fokus“ – Green Screen & Democracy Lab
  • vvn-bda Bielefeld und Umgebung (Infostand „Der 8. Mai muss Feiertag werden!“)
  • WDR („Stolpersteine“-App)

Rückblick zur Veranstaltung am 8. Mai 2025

Die Veranstaltung am 8. Mai 2025 im Alten Rathaus war ein voller Erfolg: Rund 1.000 Besucher*innen aller Altersgruppen erinnerten gemeinsam an das Ende des Zweiten Weltkriegs und informierten sich über das vielfältige Engagement in Bielefeld.

Bis 22 Uhr nutzten die Gäste ein buntes Programm – von Theater und Musik über Vorträge bis hin zu einem Poetry Slam. Die besondere Mischung aus Erinnern, Kreativität und Engagement prägte die Atmosphäre des Abends: ausprobieren, zuhören, ansehen, mitmachen.

Mit dem Beschluss des Stadtrats vom 10. Juli 2025 steht fest: Auch 2026 wird es wieder eine Veranstaltung „Ich bin… – Zukunft braucht Erinnerung“ geben. Die ersten Vorbereitungen laufen bereits. Weitere Infos folgen.

 

Fotos: Jochen Rath, Klaus Hansen, Nina-Madlen Epp