Sozialpsychiatrie

Erwachsenenpsychiatrie

Zu den Aufgaben des Fachbereichs gehören psychiatrische Begutachtungen für Dienststellen der eigenen Behörde (z.B. Arbeitsfähigkeit, Reisefähigkeit, Anwendung des SGB, Fahreignung) sowie Begutachtungen im Auftrag von Behörden und öffentlichen Institutionen (z.B. Regierungspräsidium, Gerichte). Dabei geht es unter anderem um Haftfähigkeit, Unterbringung in einer geschlossenen Abteilung oder Prüfungsfähigkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst. Die fachliche Anleitung obliegt den Psychiater*innen des Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes. Aufgabe des Sozialpsychiatrischen Dienstes ist es, psychisch erkrankten Menschen vorsorgende, begleitende und nachsorgende Unterstützung anzubieten.

Was sollte man mitbringen?

  • Personalausweis
  • Auftragsschreiben der Behörde (falls es dem Gesundheitsamt noch nicht vorliegt)
  • verfügbare ärztliche Unterlagen (Behandlungsberichte, Bescheide von Versorgungsamt/Sozialamt oder Versicherungen usw.)

Terminvergabe
Alle amtsärztlichen Untersuchungen und Begutachtungen erfolgen nach vorheriger Terminvergabe. Im Rahmen der Terminvergabe können Sie sich auch über die eventuell auf Sie zukommenden Kosten erkundigen.

Sozialpsychiatrischer Dienst

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet ambulante Hilfe und Beratung für volljährige psychisch Kranke und alkohol- und medikamentenabhängige Menschen in Bielefeld sowie deren Angehörige und Helfer*innen. In psychiatrischen Krisensituationen sorgt er bei Bedarf für notwendige ärztliche Behandlung. Dabei sind auch Einweisungen nach dem PsychKG in psychiatrische Kliniken möglich.

Außerdem bietet der Sozialpsychiatrische Dienst:

  • Hausbesuche und ambulante Diagnostik,
  • Vermittlung in weiterführende Behandlungs- und Therapieangebote,
  • Einschaltung von Fachberatungsstellen und Sozialen Diensten.
     

Erreichbarkeit:
Mitarbeiter*innen
Telefon +49 521 51-0
Telefax +49 521 51-6730

Teamleitung
Marco Nitschke
Telefon +49 521 51-6782
Telefax +49 521 51-6730
 
In psychiatrischen Krisensituationen:
Bereitschaftstelefon werktags 8-15 Uhr
Tel. +49 521 51-2581
Fax: +49 521 51-6730

Werktags 18-7.30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr, steht für akute Krisensituationen der Krisendienst Bielefeld zur Verfügung.
Telefon +49 521 3299285
 

Kooperationserklärung zur Verbesserung der Bearbeitung psychischer Krisen in Bielefeld
Die Stadt Bielefeld, die Polizei, die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld, viele Träger der Eingliederungshilfe, die Initiative Bielefelder Hausärzt*innen, sowie zahlreiche Berufs- und Vereinsbetreuer*innen haben sich auf ein Verfahren bei der Krisenintervention verständigt. Die Inhalte wurden in einer Kooperationserklärung festgelegt.

Der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien

Wir sind eine kleine interdisziplinär arbeitende Beratungsstelle für Kinder und Jugendlichen, Eltern und Familien sowie des sozialen Umfeldes. Wir beraten und helfen bei unterschiedlichen Schwierigkeiten und Problemen der Kinder und Jugendlichen. Vorstellungsgründe könnten u.a. sein:
Bedrückte Stimmungen, starke Stimmungsschwankungen, Schulvermeidung, familiäre Konflikte, soziale Probleme bis hin zu sozialen Ängsten, allgemeine Ängste und Sorgen, Suizidgedanken und akute Selbst- und Fremdgefährdung.
Ausgeprägte Auffälligkeiten sind nicht selten und erfordern eine umfassende und frühzeitige Abklärung, eine qualifizierte Beratung und Einleitung von Hilfen.
Frühwarnzeichen schwer wiegender psychischer und sozialer Fehlentwicklungen können auch Gewaltbereitschaft, Alkohol- und Drogenmissbrauch sein.
Die Beratung findet auf der Basis psychotherapeutischer und lösungsorientierter Ansätze statt. Sie erfolgt in der Regel nach Vereinbarung und ist kostenlos.
Die Mitarbeiter*innen unterliegen der Schweigepflicht.

Wir bieten an:

  • Beratung und Information
  • anonyme Beratungen
  • Familienberatung
  • Diagnostische Abklärung
  • Soforthilfe in akuten Krisensituationen mit Einleitung notwendiger Maßnahmen (z.B. stationäre Behandlung)
  • Begleitende Beratung vor, während und nach einem stationären Aufenthalt
  • Fachberatung
  • Helferkonferenzen
  • Weitervermittlung an Fachberatungsstellen
  • Weitervermittlung an Fördermaßnahmen

Für:

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Eltern
  • Familien
  • Fachpersonal (Jugendhilfe, Jugendamt, andere Beratungseinrichtungen)


Wo und wie:

  • telefonisch
  • Beratung in den Räumen der Beratungsstelle
  • Hausbesuche
  • Besuche in der Kindertagesstätte, in der Schule oder Klinik


Die Beratung findet auf der Basis psychotherapeutischer und lösungsorientierter Ansätze statt. Sie erfolgt in der Regel nach Vereinbarung und ist kostenlos. Die Mitarbeiter*innen unterliegen der Schweigepflicht.
 

Wir sind

  • Drei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen
  • eine Arzthelferin