Sexistische Werbung

Grundregeln des Deutschen Werberates (Auszug)

Kommerzielle Kommunikation hat die allgemein anerkannten Grundwerte der Gesellschaft und die dort vorherrschenden Vorstellungen von Anstand und Moral zu beachten. Sie muss stets von Fairness im Wettbewerb und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft getragen sein.

Insbesondere darf Werbung

  • das Vertrauen der Verbraucher*innen nicht missbrauchen und mangelnde Erfahrung oder fehlendes Wissen ausnutzen,
  • Kindern und Jugendlichen weder körperlichen noch seelischen Schaden zufügen,
  • keine Form der Diskriminierung anregen oder stillschweigend dulden, die auf Rasse, Abstammung, Religion, Geschlecht, Alter, Behinderung oder sexuelle Orientierung bzw. die Reduzierung auf ein sexuelles Objekt abzielt,
  • keine Form gewalttätigen, aggressiven oder unsozialen Verhaltens anregen oder stillschweigend dulden,
  • keine Angst erzeugen oder Unglück und Leid instrumentalisieren,
  • keine die Sicherheit der Verbraucher*innen gefährdenden Verhaltensweisen anregen oder stillschweigend dulden.

Was können Sie gegen frauenfeindliche Werbung tun?

  • Mit der Protestpostkarte der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen können Sie sich direkt per Mail bei der betroffenen Firma beschweren und diese auffordern, ihre diskriminierende Werbung einzustellen. Kündigen Sie als Konsumentin an,  frauenfeindlich beworbene Produkte künftig zu boykottieren.

    www.frauenbeauftragte.org
     
  • Sie können sich auch beim Deutschen Werberat beschweren. Der Deutsche Werberat wird die Werbung prüfen und Sie über das Ergebnis informieren:

    www.werberat.de
     
  • Sie können sich auch bei uns melden – am besten per E-Mail mit einem Foto der kritischen Werbung. Wir besprechen mit Ihnen, was wir tun können:

    gleichstellungsstelle@bielefeld.de