Veloroute entlang der ehemaligen B 68

Auf der ehemaligen B 68 zwischen Borgholzhausen und Bielefeld geht es los mit den Planungen: Eine Veloroute, also eine sichere und gut ausgebaute Radverkehrsachse, soll entstehen. Darauf haben sich die Stadt Bielefeld, der Kreis Gütersloh, Straßen.NRW sowie die Stadt Halle (Westf.) als jeweiliger Eigentümer von Streckenabschnitten in einer gemeinsamen Absichtserklärung geeinigt. Als weitere Beteiligte sind die Gemeinde Steinhagen und die Stadt Borgholzhausen mit dabei. 

Die Veloroute ist ein Projekt der Regiopolregion Bielefeld, einem Netzwerk der Stadt Bielefeld (Regiopole) und ihrer Nachbarkommunen.

Ziele & Nutzen

  • Herstellung einer überregionalen, komfortablen und sicheren Radverkehrsverbindung zwischen Borgholzhausen, Halle (Westf.), Steinhagen und Bielefeld
  • Verbesserung der Erreichbarkeit aller Ziele im Umfeld der Trasse mit dem Fahrrad sowie eine deutliche Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs 
  • Bundesweites Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit 
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit 
  • Verbesserung der Radverkehrsverbindung zwischen Borgholzhausen, Halle (Westf.), Steinhagen und Bielefeld, insbesondere für Berufspendler*innen
  • Verbesserung der Überquerbarkeit der ehemaligen B 68 für den Fußverkehr durch Herstellung zusätzlicher Mittelinseln zur Anlage von Radverkehrsanlagen
  • Verlagerung von ortsfremden Kfz-Verkehr auf die A 33

Mögliche Aufteilung nach Umbau

Projektinformationen

  • Mit dem Lückenschluss der A33 hat die ehemalige B68 für den Kfz-Verkehr an Bedeutung verloren, daraus ergibt sich die Möglichkeit zur Neuaufteilung des Straßenraumes zugunsten des Fuß- und Radverkehrs
  • Zu Erreichung der Projektziele haben sich die Straßenbaulastträger (Eigentümer der Straße) der Kreis Gütersloh, das Land NRW (Straßen.NRW), die Stadt Halle und die Stadt Bielefeld unter Beteiligung der Anrainer-Kommunen Borgholzhausen und Steinhagen zusammengeschlossen (Übersichtskarte)
  • In einem ersten Arbeitsschritt wurde im Mai 2021 eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit erster Planungsideen abgeschlossen. Die Machbarkeitsstudie steht hier zum Download zur Verfügung.
  • Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Sommer 2023 unterstreichen die Projektbeteiligten Ihren Willen zur Umsetzung der Veloroute.
  • Nunmehr sollen die Planungen detailliert und zur Bauausführung ausgearbeitet werden, die weiteren Planungen erfolgen in drei Abschnitten. Eine Übersichtskarte steht zur Verfügung.

Teilprojekte + Zeitpläne im Überblick

  • Länge: circa 6,0 Kilometer
  • Abschnitt: Borgholzhausen (Kreuzung B476) bis Halle (Westf.), Auf-/Abfahrt Westring, L782
  • Projektverantwortlich: Kreis Gütersloh
  • Beteiligte: Stadt Borgholzhausen
  • Verbreiterung des vorhandenen Geh-/Radweges auf der Nordseite der ehemaligen B68
  • Länge: circa 5,4 Kilometer
  • Abschnitt: Halle (Westf.), Auf-/Abfahrt Westring, L782 bis zur Grenze Halle (Westf.)/Steinhagen, Kreuzung Schnatweg, L756
  • Projektverantwortlich: Kreis Gütersloh
  • Beteiligte: Stadt Halle (Westf.)
  • Umgestaltung der Ortsdurchfahrt, Neuaufteilung des Straßenraumes zu Gunsten des Fuß- und Radverkehrs
  • Länge: circa 8,0 Kilometer, davon 400 Meter in der Zuständigkeit der Stadt Bielefeld
  • Abschnitt: Grenze Halle (Westf.)/Steinhagen, Kreuzung Schnatweg, L756 –  Bielefeld, Kreuzung Auf-/Abfahrt OWD/Carl-Severing-Straße
  • Projektverantwortlich: Stadt Bielefeld
  • Beteiligte: Straßen.NRW, Gemeinde Steinhagen
  • Neuaufteilung des vorhandenen Straßenraums zu Gunsten eines breiten Geh- und Radweges auf der Südseite der ehemaligen B 68
  • Gesamtkosten: rund 11,0 Millionen Euro
  • Bauarbeiten: Geplante bauliche Umsetzung ab 2027
  • Sommer 2023: Projektbeginn
  • Die Stadt Bielefeld, der Kreis Gütersloh, Straßen.NRW sowie die Stadt Halle (Westf.) haben sich als jeweiliger Eigentümer von Streckenabschnitten eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Als weitere Beteiligte sind die Gemeinde Steinhagen und die Stadt Borgholzhausen mit dabei. 
  • Sommer 2024: Erstellung der Planung
  • Herbst 2024: Informationsveranstaltung für Bürger*innen und politische Beratungen für die Strecke in der Zuständigkeit der Stadt Bielefeld (Ortsdurchfahrt Osnabrücker Straße)
  • Frühjahr 2025: Erstellung und Einreichung der Förderanträge
  • Frühjahr 2026: Bewilligung der Fördermittel
  • Winter 2026: Vorbereitung der Baumaßnahmen
  • Ab Anfang 2027: Beginn der Bauarbeiten
  • Abschnitte: 
    • Osnabrücker Straße von Carl-Severing-Straße bis Waldbreede
    • Osnabrücker Straße von Carl-Severing-Straße bis Fußgänger-Tunnel in Richtung Bahnhof Brackwede
    • Carl-Severing-Straße (Auf-/Abfahrt OWD) von der Osnabrücker Straße bis Einmündung Geh-/Radweg in Lange Breede
    • Carl-Severing-Straße von der Osnabrücker Straße bis Haus 63 (Barbershop „Men’s World“)
       
  • Projektverantwortlich: Stadt Bielefeld
  • Neuaufteilung des Straßenraums zu Gunsten von breiten Geh- und Radwegen
  • Verbesserung der Querbarkeit der Kreuzung für zu Fuß Gehende und Radfahrende
  • Sicherstellung eines ausreichenden Verkehrsflusses des Kfz-Verkehrs
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Unterbinden des regelwidrigen Radfahrens in Richtung Innenstadt auf der Nordseite der Carl-Severing-Straße zwischen Marienfelder Straße und Osnabrücker Straße
  • Gesamtkosten: rund 2,2 Millionen Euro
     
  • Projektbeginn: Sommer 2023
  • Erstellung Planung: Herbst 2024
  • Bürger*innen-Informationsveranstaltungen: Herbst 2024
  • Politische Beratungen (für die Strecke in der Zuständigkeit der Stadt Bielefeld): Herbst 2024
  • Erstellung und Einreichung Förderanträge: Frühjahr 2026
  • Bewilligung Fördermittel: Frühjahr 2027
  • Vorbereitung der Baumaßnahmen: Winter 2027
  • Beginn der Bauausführungen: Anfang 2028