Fahrradfreundliche Umgestaltung der Osnabrücker Straße - kurzfristige Lösung

Die Sicherheit für Radfahrende an der Osnabrücker Straße in Quelle soll deutlich erhöht werden. Das ist das Ziel, das in der Bezirksvertretung Brackwede im Januar beschlossen wurde. Zwischen Siekbreede und Waldbreede. Vor der langfristigen Umgestaltung der Osnabrücker Straße als Teil der zur Veloroute B68 sorgt die Stadt Bielefeld seit Juni 2026 auf rund 400 Metern für deutlich mehr Sicherheit und bessere Bedingungen für den Radverkehr. 

Der neu markierte Radfahrstreifen wurde auf beiden Fahrtrichtungen klar sichtbar von der KFZ-Fahrbahn abgeteilt. Durch zusätzliche, fest installierte Schutzelemente wird der Bereich optisch hervorgehoben. Dies schützt auch davor, dass Autos den Radweg überfahren oder zum Parken nutzen. Für Radfahrende bedeutet das: mehr Raum, mehr Orientierung und vor allem ein spürbar sichereres Fahrgefühl.

Die Bezirksvertretung Brackwede und der Stadtentwicklungsausschuss haben dem Vorhaben im Oktober 2023 zugestimmt. Das Amt für Verkehr plant, die notwendigen Bauarbeiten bei trockenem Wetter im Frühjahr 2024 durchzuführen. 
Der aktualisierte Planungsstand steht Ihnen unter Downloads rechts bzw. unten unter "Ausführungsplanung" zur Verfügung.

Ziele & Nutzen

  • Anlage von Radverkehrsanlagen (Fahrradspuren)
  • kurzfristige Umsetzbarkeit mit geringen Mitteln, da in einigen Jahren ein Umbau der Osnabrücker Straße im Zuge der Herstellung der „Veloroute ehemalige B68“ zwischen Borgholzhausen und Bielefeld-Quelle erwartet wird. Nähere Informationen zur Veloroute gibt es hier.
  • Verbesserung der Radverkehrsverbindung zwischen Steinhagen und Brackwede
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Anlage von Radverkehrsanlagen
  • Verbesserung für Fußgänger*innen durch Anlage einer Mittelinsel in Höhe Siekbreede
  • Verbesserung der Anfahrbarkeit der Bushaltestelle „Café Sport“ durch Busse aufgrund des Haltens auf der Fahrbahn 
  • Verdeutlichung des Beginns der Ortsdurchfahrt und damit Hervorhebung der bestehenden Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h

Aktuell

Nach Umbau

  • Bauarbeiten: überwiegend Markierungsarbeiten, Ergänzung der Beschilderung sowie Herstellung der Trennelemente zwischen Fahrbahn und Radfahrstreifen
  • Länge der Ausbaustrecke: rund 420 m
    Das Projekt wird in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Land NRW (Straßen.NRW) umgesetzt, das für einen etwa 100 m langen Abschnitt zwischen Siekbreede und westlich Gottfriedstraße/Breedenstraße zuständig ist.
  • Mai 2026: Start Baumaßnahmen
    Bei der Maßnahme handelt es sich überwiegend um Markierungsarbeiten. Die Arbeiten sind aus Gründen der Gewährleistung nur bei ausreichender Trockenheit der Fahrbahn und ausreichend hohen Temperaturen und somit außerhalb der Herbst-/Wintermonate möglich.  Das Amt für Verkehr wird die Umsetzung der Maßnahme (Dauer ca. 2-4 Wochen) ab dem 4. Mai 2026 beginnen.
  • Sommer/Herbst 2023: Politische Beratungen
    Die Bezirksvertretung Brackwede hat am 1. Juni 2023 in erster Lesung über die vorgelegten Planungen beraten. Nach einer 2. Lesung in der Bezirksvertretung Brackwede am 31. August 2023 haben die Bezirksvertretung Brackwede und der Stadtentwicklungsausschuss in ihren Sitzungen am 19. und 23. Oktober 2023 jeweils einstimmig die Anlage von geschützten Radfahrstreifen beschlossen. 
    Die Beschlüsse der politischen Gremien werden zeitnah nach Beratungen im Ratsinformationssystem der Stadt Bielefeld unter diesem Link zur Verfügung gestellt.
  • Januar 2023: Projektbeginn
    Am 26. Januar 2023 hat die Bezirksvertretung Brackwede das Amt für Verkehr beauftragt zu prüfen, wie die Sicherheit für Radfahrende an der Osnabrücker Straße verbessert werden kann und dazu die Anordnung eines Haltverbotes auf den beidseitigen Randstreifen angeregt. Der Antrag der Bezirksvertretung sowie die Ergebnisse der Beratungen stehen hier zur Verfügung.
  • Mai 2023: Erstellung der Planung
    Auf der Grundlage des Auftrages der Bezirksvertretung Brackwede vom Januar 2023 hat das Amt für Verkehr eine Planung entwickelt, die die Anlage von geschützten Radfahrstreifen in der Ortsdurchfahrt Quelle zwischen Siekbreede und Waldbreede vorsieht. Mit der Anlage von geschützten Radfahrstreifen anstelle des von der Bezirksvertretung Brackwede vorgeschlagenen Haltverbotes können Fehlnutzungen des Rand-/Radfahrstreifens dauerhaft unterbunden, ein subjektiver „Schutzraum“ für Radfahrende zum fließenden Kfz-Verkehr geschaffen und eine optische Einengung der Fahrbahn zur Verdeutlichung und Einhaltung der bestehenden Höchstgeschwindigkeit von 50km/h geschaffen werden. Einzelheiten zur Planung können den Unterlagen für die politischen Beratungen in der Bezirksvertretung Brackwede und dem Stadtentwicklungsausschuss entnommen werden.