Radverkehr

Die Stadt Bielefeld fördert seit mehreren Jahren eine konsequente Radverkehrspolitik mit dem Ziel, dass zukünftig ein Viertel aller zurückgelegten Wege mit dem Fahrrad absolviert werden sollen.

Seit 1998 ist die Stadt Bielefeld außerdem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS).
Aufbauend auf einem Ratsbeschluss von 2016 (BYPAD-Verfahren) wurden verschiedene Maßnahmen definiert und konsequent umgesetzt. Das 2020 verabschiedete Radverkehrskonzept gibt die weiteren Schritte in der Radverkehrsförderung vor: 

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) unterstützt engagierte Städte in der Radverkehrsförderung und gibt wichtige Hilfen zu inhaltlichen Themen sowie Förderzugänge. Die Stadt Bielefeld begreift diese Mitgliedschaft einerseits als ein Qualitätsmerkmal für die „Fahrradstadt Bielefeld”, anderseits aber auch als Verpflichtung, konsequent an der Förderung des Radverkehrs weiterzuarbeiten. Weitere Informationen über Arbeitsschwerpunkte und Ziele der Arbeitsgemeinschaft erhalten Sie unter www.agfs-nrw.de.

Die verkehrspolitisch relevanten Gruppen sowie Vertreter*innen der Ratsfraktionen haben die Bielefelder Radverkehrsförderung in einem standardisierten Verfahren genau unter die Lupe genommen, analysiert und bewertet. Der Rat der Stadt Bielefeld hat die fünf Leitsätze zur Umsetzung am 29. September 2016 beschlossen, mit denen die Radverkehrsförderung in Bielefeld künftig stärker an Profil gewinnen wird. Das übergeordnete Ziel ist es, den Radverkehrsanteil am Modal Split auf 25 Prozent im Jahre 2025 zu steigern. Die Umsetzungsfortschritte werden regelmäßig überprüft.

Bielefeld ist Partner im EU-Projekt Three4Climate . Im Mai 2021 führte eine virtuelle Studienreise Vertreter*innen aus Portugal, Slowenien und Deutschland u.a. nach Bielefeld, um einen Eindruck von den Klimaschutzaktivitäten vor Ort zu erhalten.