Urbane Mobilität

Um die Ziele der Mobilitätsstrategie 2030 zu erreichen, werden neben Maßnahmen für den motorisierten Individualverkehr, den ÖPNV sowie den Rad- und Fußverkehr auch Konzepte für weitere Themenfelder der städtischen Mobilität entwickelt.

Dazu zählt unter anderem die Weiterentwicklung der Mobilität in den städtischen Quartieren. So wurde im Jahr 2019 ein Verkehrskonzept für den „Bielefelder Westen“ erarbeitet, das insbesondere auf die Verbesserung der Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr zielt.
Ein zentraler Bestandteil der alltäglichen Mobilität stellt die Schulwegmobilität von Kindern und Jugendlichen dar. Daher werden Konzepte und Maßnahmen entwickelt, damit die Schulwegsicherheit verbessert wird und mehr Kinder und Jugendliche zu Fuß und mit dem Fahrrad zur Schule kommen können.

Auch neue Mobilitätsformen wie Sharing-Angebote können für eine umweltfreundlichere Mobilität in der Stadt einen wichtigen Beitrag leisten. 
 

Verkehrskonzept Bielefelder Westen

Die Ziele des Konzeptes bestehen insbesondere in einer Förderung der Verkehrsarten des Umweltverbundes sowie einer Verbesserung der Situation des motorisierten Individualverkehrs. Daher wurden verschiedene, aufeinander aufbauende Varianten der Verkehrsführung für den motorisierten Individualverkehr sowie Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs erarbeitet. Darüber hinaus liegt ein Fokus auf dem Thema Schulwegsicherheit im Quartier. Im Rahmen von zwei Planungsspaziergängen, welche im Juli 2019 stattgefunden haben, hatten Bewohner*innen die Möglichkeit, aus ihrer Sicht kritische Punkte im Quartier vor Ort zu benennen und zu diskutieren. Im Februar 2020 wurden die Maßnahmenvorschläge in der Bezirksvertretung Mitte vorgestellt. Es ist geplant, eine Informationsveranstaltung für die Bürger*innen durchzuführen, bevor eine politische Beschlussfassung erfolgt.

Schulwegmobilität

Neben standortbezogenen Konzepten wird ämterübergreifend an einem kommunalen Schulmobilitätskonzept gearbeitet. Dieses wird als strategischer Leitfaden zur Umsetzung des schulischen Mobilitätsmanagements unter Einbeziehung der beteiligten Akteur*innen dienen.

Für die INSEK-Fördergebiete Sieker und Sennestadt werden Konzepte zur Schulwegsicherheit erstellt. Für jeweils zwei Grundschulen entwickelt ein externes Gutachterbüro Maßnahmen für einen sichereren Schulweg und eine Reduzierung der „Eltern-Taxis“. 
Das Konzept besteht aus drei Säulen

  • die Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit auf den Hauptschulwegrouten,
  • die Identifizierung geeigneter Standorte für Elternhaltestellen sowie 
  • ein pädagogischer Ansatz, um die Kinder zu ermuntern, zu Fuß zur Schule zu gehen.