Station 1: Wo die Geschichte beginnt

Willkommen an der Stadtbibliothek! Du stehst am Startpunkt deiner spannenden Mission. Hier beginnt die Geschichte der Stadtbotin und damit auch ihre und deine Reise zur Nachhaltigkeit. Was verbinden wir mit einer Bibliothek? Genau: Bücher! Und in Büchern stecken Geschichten. Deshalb ist hier der perfekte Ort, um herauszufinden, woher der Begriff „Nachhaltigkeit“ stammt und wofür er steht.
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist schon über 300 Jahre alt. Damals hat ein Mann namens Hans von Carlowitz sich Gedanken darüber gemacht, wie man besser mit der Natur umgehen kann. Er merkte, dass die Menschen viel mehr Bäume fällten, als nachwachsen konnten. Das Problem? Irgendwann wären alle Bäume weg und künftige Generationen hätten keinen Wald mehr. Das wäre schlecht, denn Bäume filtern unsere Luft, schaffen Lebensräume für Tiere und versorgen uns mit Brenn- und Bauholz. Seine Idee war es, dass man nur so viele Bäume aus dem Wald holt, wie auch wieder nachwachsen können. So wird sichergestellt, dass auch in Zukunft jeder genug Holz hat.
Und darum geht es auch heute noch bei Nachhaltigkeit. Wir sollen nur so viel verbrauchen, wie die Natur uns zur Verfügung stellen kann. Wenn wir Dinge länger nutzen, weitergeben oder ausleihen, statt immer Neues zu kaufen, dann schützen wir die Erde und helfen auch anderen. Hier in der Bibliothek geht das besonders gut. Du kannst nämlich neben Büchern auch andere Dinge ausleihen, die du eher selten brauchst, wie z.B. ein Fernglas, einen DVD-Player und eine Sofortbildkamera. Wenn wir Sachen teilen oder gebraucht kaufen, sparen wir Rohstoffe, Energie und vermeiden Müll. Das nennt man nachhaltigen Konsum (SDG 12) und darauf möchte die Stadtbotin die Menschen aufmerksam machen.
Unabdingbar – Die Bibliothek der Dinge
Hier gibt’s Fairen Kaffee und Bio-Snacks – und fast alles, was du kaufst, unterstützt den globalen Handel.
Café Welthaus, August-Bebel-Straße 62
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