Station 6: Toll, du hast die nächste Station entdeckt

Hier in der Haltestulle gibt es leckeres Essen aus regionalen und bio-zertifizierten Zutaten.
Mit der Wahl deiner Lebensmittel kannst du viel bewirken. Eine ausgewogene Ernährung (SDG 3) unterstützt ein gesundes Leben und Wohlbefinden. Kommen die Nahrungsmittel aus der Region und haben hier gerade Saison – also wachsen jetzt bei uns im Freiland – wirkt sich das positiv auf Umwelt und Klima aus. Auch wenn du weniger Fleisch isst und öfter zu pflanzlichen Lebensmitteln greifst, leistest du einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Klima.
Wenn du regional kaufst, bedeutet das, dass die Lebensmittel von Landwirt*innen aus der Nähe kommen. Das ist gut für die Umwelt, denn die Lebensmittel müssen nicht lange mit dem LKW oder Flugzeug transportiert werden. Dadurch wird weniger schädliches CO2 ausgestoßen.
Bei Lebensmitteln, die nicht in der Region wachsen – zum Beispiel Kaffee oder Schokolade – kann man beim Einkauf auf bestimmte Siegel achten. Wenn sie fair gehandelt sind, heißt das: Die Menschen, die die Lebensmittel anbauen, bekommen faire Löhne und arbeiten unter guten Bedingungen (SDG 8). Auch das gehört zum nachhaltigen Konsum.
Auch der Anbau selbst ist wichtig: Biologische Landwirtschaft verzichtet z.B. auf schädliche Pestizide, was die Biodiversität schützt – zum Beispiel Insekten, Vögel und gesunde Böden (SDG 15).
So hängen viele Dinge zusammen: Wer bewusst einkauft, schützt Natur und Klima, unterstützt faire Arbeitsbedingungen und tut sich selbst etwas Gutes. Nachhaltiger Konsum (SDG 12) verbindet viele der globalen Ziele – und du kannst im Alltag mithelfen!
Die Anfangsbuchstaben der Gemüse- und Obstsorten bringen dich zum nächsten Ort!

Übrigens – weißt du, welche Sorten regional angebaut werden können? Mach dich mal schlau.
Du findest es bei Google Maps als Second-Hand und/oder Upcycling Ladengeschäft.
Tragbar in der Ravensberger Straße
Hier geht’s zur Station 7.