Erneuerung

Winter-Bauarbeiten im Tierpark Olderdissen sind abgeschlossen

Neuer Zaun für das Gehege der Ziegenböcke in Olderdissen. Foto: UWB/Stadt Bielefeld

In einem Zoo gibt es täglich viel zu tun. Naturgemäß steht dabei das Wohlergehen der vielen großen und kleinen Tiere im Fokus. Dass aber auch viele handwerkliche Tätigkeiten dazu gehören, ist meist nicht so bekannt. Aber genau darauf lag in den vergangenen Wochen der Schwerpunkt. Der Herbst und Winter sind traditionelle die Zeit, die für allerlei Erneuerungsarbeiten quer über das ganze Gelände genutzt.

Es sind nicht nur die großen Baustellen, an denen gewerkt wurde, wie etwa der Neubau des Eulenwaldes, die Bärenerlebnishütte, das Begegnungshaus oder, ganz aktuell, der Neubau des Shops mit Tierpräparate-Ausstellung. Gerade entlang der Wege wurde vieles erneuert – mit eigenem Personal aus dem Tierpark sowie mit Unterstützung aus dem Umweltbetrieb. 

150 Meter neue Zäune

Von drei der im Tierpark Olderdissen beschäftigten Holzhandwerkern – Tischler und Zimmerleute – sind aktuell allein ca. 150 Meter Gehegezäune erneuert worden: der Zaun am Bockgehege (nahe den Tarpan-Pferden), die Umzäunung des Streichelgeheges, der Vorzaun bei den Wölfen und den Sikahirschen. Am unteren Teich ist auch ein neuer Staketenzaun gesetzt worden. Die neuen Bereiche erkennt man leicht durch das helle Holz.

Neben den Maßnahmen an den Gehegezäunen wurden noch weitere Projekte umgesetzt. Erneuert wurde das Hangspielgerät bei den Alpengämsen – hier bewährt sich das Team Spielplatzkontrolle des Umweltbetriebes, die regelmäßig die Sicherheit der Spielplätze im Auge haben. Das alte Spielgerät wurde von der Spielplatz-Kolonne abgebaut – das neue anschließend durch die Ausbildungseinheit der Grünunterhaltung des Umweltbetriebes aufgebaut und von den Fachkollegen geprüft und freigegeben.

Auch das Hangspielgerät bei den Alpengämsen wurde erneuert. Foto: UWB/Stadt Bielefeld
Auch das Hangspielgerät bei den Alpengämsen wurde erneuert. Fotos: UWB/Stadt Bielefeld

Azubis im Einsatz

Überhaupt waren die Azubis aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau im Umweltbetrieb umfangreich im Tierpark in Einsatz: Zwischen Wölfen und Rothirschen pflasterten sie den Weg neu, auch bei den Hochlandrindern wurde von ihnen eine großräumige Pflastererneuerung umgesetzt. An der zum Biberweiher hin gelegenen Seite des Wildschweingeheges war eine weitere Umzäunung baufällig. Diese wurde erneuert. Allerdings musste vorher noch ein schweres Steinfundament mit schwerem Gerät gesetzt werden. Neben dem positiven Resultat, dass im Tierpark etwas Neues für die Besucherinnen und Besucher entsteht, erwerben die Auszubildenden auch das notwendige Rüstzeug für die spätere berufliche Handlungsfähigkeit.

Aber wie das immer so ist, wenn man einerseits Naturmaterialien einsetzt und gleichzeitig rund eine Million Besucher*innen begrüßt: Die Arbeit hört nie auf. Und so fleißig wie das alte Jahr geendet hat, wird das neue auch weitergehen – zum Wohle des Tierparks und der vielen Menschen, die Tag für Tag den Tierpark erkunden.