Stadtbahn-Verlängerung in den Norden: Vorzugsvarianten diskutieren

Im Sommer 2025 konnten die Bielefelderinnen und Bielefelder ihre Rückmeldungen zu ersten Planungen für die Stadtbahn-Verlängerung in den Norden einbringen. Das Planungsbüro hat die Vorschläge seitdem geprüft und auf Machbarkeit untersucht. Nun werden die Vorzugsvarianten öffentlich vorgestellt – und es gibt erneut die Möglichkeit, mitzudiskutieren.

Die Pläne zur Verlängerung der Linie 4 werden am Dienstag, 24. März, ab 18 Uhr, in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums (Stapenhorststraße 96) präsentiert. Die Streckenführungen für die Linien 1 und 3 in Richtung Jöllenbeck stehen am Mittwoch, 25. März, ab 18 Uhr in der Aula der Realschule Jöllenbeck (Dörpfeldstraße 8) im Mittelpunkt.

Zur besseren Planung wird um vorherige Anmeldung gebeten. Mit der Anmeldung erhalten Teilnehmende ein Ticket, das zwei Stunden vor und nach der Veranstaltung als ÖPNV-Fahrkarte im gesamten Bielefelder Stadtgebiet gilt.

Weitere Informationen und Anmeldung
 

„Bielefeld im Dialog" wissenschaftlich untersucht: Aktive Beteiligung stärkt Vertrauen in Politik

Die Veranstaltungsreihe „Bielefeld im Dialog" wurde von der Universität Bielefeld wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse sind nun in der internationalen Fachzeitschrift Frontiers in Political Science veröffentlicht worden.

Dr. Yann Rees, Leon Walter und Dr. Jonas Rees vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (RISC) sowie dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld haben untersucht, welchen Einfluss eine Teilnahme an den Dialogveranstaltungen auf das politische Wirksamkeitsgefühl der Bielefelderinnen und Bielefelder hat. Politische Wirksamkeit meint die Überzeugung, politische Vorgänge verstehen und durch individuelles politisches Engagement beeinflussen zu können – kurz zusammengefasst: das Gefühl, dass die eigene Stimme in der Politik gehört wird und etwas bewirken kann.

Die Ergebnisse sind erfreulich: Wer aktiv an den Gesprächen teilnahm, vertraute danach stärker darauf, dass Politikerinnen und Politiker auf die Anliegen der Menschen eingehen. Bei denjenigen, die als Zuhörende dabei waren, zeigte sich dieser Effekt nicht in gleicher Weise. Das Gefühl, Politik grundsätzlich verstehen und einschätzen zu können, blieb bei allen Teilnehmenden stabil.

Die Studie zeigt, dass Formate wie „Bielefeld im Dialog", bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt das Wort ergreifen können, einen messbaren Beitrag zum Vertrauen in demokratische Institutionen leisten können.

Zur Publikation

Neugestaltung der August-Bebel-Straße: Einladung zum Info-Abend

Der Lageplan zeigt den Vorentwurf der Variante 2 mit einem Grünstreifen und Bäumen für die August-Bebel-Straße. Foto: Stadt Bielefeld

Die Fahrbahn der August-Bebel-Straße zwischen der Haltestelle „Marktstraße" und dem Kesselbrink ist sanierungsbedürftig. Das Amt für Verkehr plant daher eine umfassende Umgestaltung des Abschnitts – inklusive neuer Beleuchtung und der Erneuerung von Versorgungsleitungen durch die Stadtwerke Bielefeld. Verschiedene Planungsvarianten wurden dafür bereits erarbeitet.

Beim Info-Abend am Mittwoch, 11. März, ab 18 Uhr im Technischen Rathaus (Else-Zimmermann-Saal, Raum 143, 1. Etage, August-Bebel-Straße 92) werden die Pläne vorgestellt. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und Fragen zu stellen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen
 

Demokratie erleben: Erste Demokratiekonferenz in Bielefeld

Demokratie nicht nur besprechen, sondern praktisch erfahren – das ist das Ziel der ersten Demokratiekonferenz in Bielefeld. Das Bündnis „Partnerschaft für Demokratie“, initiiert durch das Kommunale Integrationszentrum, lädt am Donnerstag, 26. März, ab 16:30 Uhr in den Kulturhof im Umweltzentrum ein.

Im Mittelpunkt steht ein zweistündiger Betzavta-Workshop, der demokratisches Miteinander erlebbar macht. Betzavta, hebräisch für Miteinander, ist eine Methode aus der Demokratiebildung. Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Jetzt anmelden

EU-Bürgerbeteiligung: Wie soll Europa für Krisen vorsorgen?

Europa-Flagge vor blauem Himmel, Foto: PantherMedia/wlad74

Ob Naturkatastrophen, Lieferengpässe oder andere Ausnahmesituationen: Krisenvorsorge geht alle etwas an. Behörden, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie jede und jeder Einzelne spielen dabei eine Rolle.

Die Europäische Union möchte nun wissen: Wie sollte die EU ihre Maßnahmen zur Krisenvorsorge gestalten, damit sie alle einbezieht und wirklich greift? Noch bis Mai können sich sich alle EU-Bürgerinnen und Bürger online an der Debatte beteiligen.

Zur Online-Diskussion

Kurz und bündig

  • Bundesweiter Austausch: In diesem Monat ist das Büro Dialog & Beteiligung beim Treffen des Netzwerks Kommunaler Partizipationsbeauftragter in Erfurt vertreten. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kommunen werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Beteiligungsarbeit diskutiert. Wir freuen uns auf die Gespräche. Infos zum Netzwerk
  • Jöllenbecker Marktplatz: Wie soll der Ortskern künftig genutzt und gestaltet werden? Das Amt für Verkehr lädt dazu zu zwei Workshops ein – am Mittwoch, 18. März, und am Montag, 27. April, jeweils von 18 bis 20 Uhr in der Aula der Realschule Jöllenbeck. Anmeldung per E-Mail an fussverkehr@bielefeld.de
  • Diplomatie macht Schule: Das Auswärtige Amt bringt Außenpolitik direkt ins Klassenzimmer. Schülerinnen und Schüler – insbesondere ab Klasse 10 – können Diplomatinnen und Diplomaten ihre Fragen zu außenpolitischen Themen stellen und erhalten so einen Einblick in ein besonderes Berufsfeld. Bielefelder Schulen, die Interesse haben, können sich über das Kontaktformular auf der Projektseite melden. Zur Projektseite