Stadtführung: Zwangsarbeit in Bielefeld

| Bielefeld (bi)

Für die Kriegswirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland spielte Zwangsarbeit eine wichtige Rolle. Mehr als 10 Millionen „Fremdarbeiter“ und Kriegsgefangene, überwiegend aus Osteuropa, mussten in Fabriken und in der Landwirtschaft mit ihrer Hände Arbeit das NS-Regime unterstützen. Dabei waren schlechte Verpflegung, die Unterbringung in Lagern und rigide Strafen bei Zuwiderhandlung an der Tagesordnung. Auch in Bielefeld profitierten viele Unternehmen von den etwa 10.000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die hier im Einsatz waren. Im Rahmen einer Stadtführung des Historischen Museums wird am Sonntag, 12. April, um 15 Uhr die damalige Situation erläutert. Die Teilnahme kostet sieben Euro. Eine telefonische Anmeldung unter 0521 51-3635 ist erforderlich.