Radverbindung Campus – Innenstadt

Zwischen Innenstadt und dem Campusgelände soll eine sichere und hochwertige Strecke für den Radverkehr entstehen. Immerhin sind mehr als zehn Prozent der Bielefelder*innen auch Student*innen. Zudem ist das Campusgelände ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Der Bedarf an einer gut ausgebauten Fahrrad-Route durch den Westen ist somit gestiegen. 

Dialogveranstaltung am 26. Juni 2024

Fragen zur Radroute Campus-Innenstadt? Bei einer Dialogveranstaltung am Mittwoch, 26. Juni, um 18 Uhr gibt es die Möglichkeit, mehr über die Machbarkeitsstudie erfahren und  Fragen stellen – noch bevor es einen politischen Beschluss gibt und konkrete Planungen starten können.

Jetzt hier anmelden
 

 

Entwicklungskorridor für den Radverkehr zwischen Innenstadt und Universität/Hochschule 

Die Stadt Bielefeld hat das Ziel, ein zukunftsfähiges und leistungsstarkes Radwegenetz zu schaffen, das alle wichtigen Ziele in der Stadt sicher und attraktiv für das Fahrrad erschließt. Dafür wurde das Radverkehrskonzept erarbeitet, das den Fokus auf die Zielgruppe des Alltagsradfahrens legt.

Das im Juni 2021 politisch beschlossene Umsetzungskonzept Radverkehr umfasst für die vier Säulen der Radverkehrsförderung – Infrastruktur, Service, Information und Kommunikation – einen umfassenden Maßnahmenkatalog, den es in den nächsten Jahren auf dem Weg zur Fahrradstadt Bielefeld umzusetzen gilt. 

Es wurden elf wichtige Entwicklungskorridore auf den Hauptachsen für den Radverkehr festgelegt und politisch beschlossen. Es gibt eine Hierarchie für das Radwegenetz (siehe auch Bericht Radverkehrskonzept).

Eine der wichtigsten Rad-Hauptrouten: Die „Universitätsroute“ 

Im Entwicklungskorridor zwischen Innenstadt und Campus gibt es heute verschiedene Radverbindungen - keine erfüllt die Qualitätskriterien des Radverkehrskonzeptes. Ziel ist daher, die Qualität bestehender Radwege für die tägliche Nutzung zu verbessern und eine Hauptroute als Verbindung für den Alltagsradverkehr bestmöglich und hochwertig auszubauen.

Streckenfindung durch Machbarkeitsstudie

Im ersten Schritt der Machbarkeitsstudie wurden mögliche Routenführungen geprüft. Das Gutachterbüro INOVAPLAN GmbH analysierte vier unterschiedliche Strecken nach folgendem Schema:

  • Bestandsaufnahme
  • Potentialanalyse
  • Kosten-Nutzen-Analyse
  • Umsetzungsvorschläge (inkl. Kostenschätzung und Zeithorizont).

Unter Berücksichtigung zusätzlicher Kriterien (Attraktivität, Erschließungsfunktion, Verträglichkeit mit anderen Verkehrsteilnehmenden, Raumverträglichkeit, Realisierungspotential) wurde eine Vorzugsvariante festgelegt. Diese verläuft von der Elsa-Brändström-Straße über die Arndtstraße, Meindersstraße, Wittekindstraße, Rolandstraße und Melanchthonstraße auf die Stapenhorststraße. Von dort geht es über die Kurt-Schumacher-Straße weiter in Richtung Universitätsstraße.

 

Die Vorzugsvariante

Machbarkeitsstudie – und dann?

Bestandteil der Machbarkeitsstudie waren verschiedene Informations- und Beteiligungselemente: Neben einer Online-Beteiligung fand eine Veranstaltung auf dem Wochenmarkt am Siegfriedplatz statt. Hier geht es zu den Ergebnissen der Beteiligungen.

Die Ergebnisse sind bereits in die Machbarkeitsstudie eingeflossen. Zur Umsetzung wird daran mit einer Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger im Juni angeknüpft und anschließend alle Stakeholder (Schulen, Universität/HSBI, Geschäftstreibende, Ärzte, moBiel, Polizei, Feuerwehr…) entsprechend beteiligt. Nach einem politischen Beschluss können die Planungen starten. Erst dann werden die genauen Gestaltungen der Straßen festgelegt und falls nötig andere Varianten geprüft, die vom ursprünglichen Streckenvorschlag abweichen können.

Die Planungen sind eng verzahnt mit denen zur Jöllenbecker Straße, sie sind zudem eingebettet in die Umsetzung des Verkehrskonzeptes Bielefelder Westen.  Auch die Planungen an der Universität werden berücksichtigt und die Weiterführung der Strecke in Richtung Hochschule weiterentwickelt.

  • 2020            Beschluss Radverkehrskonzept mit Entwicklungskorridoren und Qualitätsstandards
  • 2021            Beschluss Umsetzungskonzept Radverkehr (inkl. Maßnahmenplanung)
  • 2022            Machbarkeitsstudie mit Beteiligungen (Online, Vor-Ort)
  • 2023            Erarbeitung Vorzugsvariante 
  • 2024            Beschluss Politischer Entscheidungsprozess gestartet 
  • Juni 2024     Bürgerinformation 
  • ab 2025       Planung