Digitale Gewalt

Gewalt gegen Frauen digitalisiert sich. Übergriffe finden zunehmend mit Hilfe von Geräte wie Smartphones oder Standorttrackern und im digitalen Raum statt. Die Gleichstellungsstelle und das Digitalisierungsbüro der Stadt Bielefeld haben deshalb gemeinsam diesen Wegweiser für Betroffene erstellt.

Hilfe und Informationen

1. Beratungsstellen

Bei Fragen zu digitaler Gewalt helfen Ihnen Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Die Beraterinnen helfen Ihnen, wichtigen Entscheidungen zu treffen: Trennung oder in der Beziehung bleiben? Gewalt bei der Polizei anzeigen oder nicht? Smartphone absichern oder ein neues kaufen – beispielsweise damit das alte Gerät als Beweismittel in einem Strafverfahren erhalten bleibt? Ihre Selbstbestimmung und Ihre Entscheidungen werden respektiert und Sie erhalten weitere Informationen. Hier gibt es mehr Informationen zu den Fachberatungsstellen.

2. Informationen zum Absichern von Smartphones, Accounts, etc.

3. Weiterverbreitung intimer Bilder verhindern

Die Online-Dienste „StopNCII“ und „Take it down“ helfen dabei Bilder von bestimmten Plattformen zu entfernen und den erneuten Upload zu erschweren: 
Für Personen, die auf den Bildern volljährig sind: Stop NCII
Für Personen, die auf den Bildern minderjährig sind: Take it down!

4. Rechtsberatung

Wenn Sie juristisch gegen Gewalt vorgehen möchten, ist rechtliche Beratung sinnvoll. Diese Organisationen bieten bei Gewalt im digitalen Raum eine juristische Ersteinschätzung: 
HateAid
hatefree