Service-Stopp auf den Wertstoffhöfen

| Bielefeld (bi)

Um die Sicherheit aller Anliefernden zu gewährleisten, werden auf den Wertstoffhöfen des Umweltbetriebs der Stadt Bielefeld so genannte „Service-Stopps“ durchgeführt. „Diese Stopps nutzen wir, um in dieser Zeit mit unseren Radladern den angelieferten Abfall in den Containern nachzuverdichten“, erklärt Andreas Geisler, Geschäftsbereichsleiter Stadtreinigung im Umweltbetrieb und ergänzt: „Das dient in erster Linie der Sicherheit der vielen hundert Anlieferinnen und Anlieferer, die täglich zu einem unserer drei Wertstoffhöfe kommen.“ 

Darüber hinaus ist das Verladen und die Nachverdichtung des Mülls ein wichtiger Teil der Arbeit auf den Wertstoffhöfen. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Container richtig und ausreichend befüllt sind. „Gut befüllte Container verringern die Anzahl der Fahrten, mit denen sie entleert werden müssen und das dient wiederum der Kostensenkung und schlussendlich auch der Umwelt“, erklärt Wilhelm Gebken, Leiter der Wertstoffhöfe. 

Leider hat der Service-Stopp auch einen kleinen Nachteil: Während der Einsatzzeit des Radladers darf niemand den Wertstoffhof betreten. „Dadurch verlängern sich zwar die Wartezeiten – aber diese Minuten dienen der Sicherheit und der Gesundheit aller Personen auf unseren Wertstoffhöfen“, erklärt Wilhelm Gebken und fügt an: „Das sollte es uns allen Wert sein.“