Sicherstellung der Mittagsverpflegung an Schulen hat für die Stadt höchste Priorität
| Bielefeld (bi)
Die Stadt Bielefeld arbeitet als Schulträgerin aktuell daran, die Mittagsverpflegung an den städtischen Schulen auch zum Beginn des kommenden Schuljahres zuverlässig sicherzustellen. Hintergrund ist die kurzfristige Mitteilung des Caterers Ehrenfried (Heidelberg), seine Leistungen für die sechs von ihm belieferten städtischen Schulen mit Ablauf des laufenden Schuljahres einzustellen. Dabei prüft die Stadt derzeit, unter welchen Rahmenbedingungen ein anderes Unternehmen, das dazu bereit und in der Lage wäre, die Verpflegung der sechs betroffenen weiterführenden Schulen im gebundenen Ganztag (Ernst-Hansen-Schule, Gertrud-Bäumer-Schule, Helmholtz-Gymnasium, Luisenschule, Max-Planck-Gymnasium, Theodor-Heuss-Realschule) übernehmen könnte.
Für die Stadt Bielefeld als Schulträgerin hat, so Birgit Beckermann, Beigeordnete für Schule, Bürger, Kultur und Sport, die zuverlässige Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit einem Mittagessen höchste Priorität. Ziel ist es, für die betroffenen sechs Schulen eine nachhaltige Anschlussversorgung zum neuen Schuljahr zu gewährleisten.
„Die kurzfristige Mitteilung des bisherigen Caterers stellt uns jetzt, kurz vor Beginn der Sommerferien, vor große organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Wir setzen nun alles daran, den Schülerinnen und Schülern zum Schuljahresbeginn eine verlässliche Mittagsverpflegung an ihrer Schule anbieten zu können. Dazu sind wir im engen Austausch mit den betroffenen Schulen“, erklärt Birgit Beckermann. „Hier tragen wir die Verantwortung für ein rechtssicheres und transparentes Vorgehen. Gleichzeitig möchten wir eine verlässliche Mittagsverpflegung an allen städtischen Schulen sicherstellen.“
Bis zum Schuljahresbeginn stehen nur wenige Wochen zur Verfügung. Deshalb prüft die Stadt wie in der Kürze der Zeit eine rechtssichere und zugleich praktikable Lösung gestaltet werden kann. „Wir arbeiten daran, alle notwendigen Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. Die Versorgungssicherheit hat dabei oberste Priorität. Wir stehen in engem Austausch mit den betroffenen sechs Schulen“, ergänzt Susanne Beckmann, Leiterin des Amtes für Schule.
Sobald die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt sind, wird die Stadt Bielefeld die Schulen, die Eltern und die Öffentlichkeit umgehend informieren.