Straßen.NRW informiert: Sanierung der Dornberger Straße dauert länger – Bauablauf wird angepasst

| Bielefeld (bi)

Pressemeldung der Straßen.NRW

Die Sanierung der Dornberger Straße (L778) zwischen Bergstraße und Mönkebergstraße dauert länger als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür sind mehrere zusätzliche Arbeiten und Verzögerungen, die sich im bisherigen Bauablauf ergeben haben. Straßen.NRW und die beauftragte Baufirma haben deshalb gemeinsam geprüft, wie die entstandene Verzögerung möglichst weit aufgeholt werden kann. Der 1. Bauabschnitt soll am Donnerstag, 22. Oktober, fertiggestellt werden.

Verzögerung bei der Lieferung der Amphibientunnel

Wie bereits berichtet, gab es Lieferverzögerungen bei den noch benötigten Tunnelbauteilen, u.a.  aufgrund eines schweren Arbeitsunfalls beim Hersteller. Die Lieferung der restlichen Elemente verzögerte sich dadurch um rund eineinhalb Wochen.

Für den weiteren Einbau der Leitsteine werden die Ein- und Ausgangselemente der Amphibientunnel benötigt, da diese die Richtung und Höhenlage der anschließenden Tunnelstrecke vorgeben. Ohne diese Bauteile konnten die Arbeiten an den noch fehlenden Leitsteinen deshalb nicht fortgesetzt werden.
Die zwölf Amphibientunnel werden über die gesamte rund 700 Meter lange Strecke der Dornberger Straße eingebaut. Anschließend folgt die Sanierung der Fahrbahn.

Zusätzliche Arbeiten an der Abwasserdruckleitung

Im laufenden ersten Bauabschnitt wurde festgestellt, dass die vorhandene Abwasserdruckleitung auf der gesamten Strecke unmittelbar unterhalb der geplanten Leitsteine verläuft. Ursprünglich war daher nur mit punktuellen Arbeiten an der Leitung gerechnet worden. Tatsächlich musste die Abwasserdruckleitung auf der gesamten Strecke des ersten Bauabschnitts erneuert werden. Dadurch entstanden zusätzliche Arbeiten, die den Bauablauf um etwa eine Woche verlängerten.

Unerwarteter Fels im Untergrund

Darüber hinaus wurde in Teilbereichen des Baufelds Fels im Untergrund vorgefunden. Für den Einbau der Leitsteine und der Amphibientunnel sowie für die Verlegung der neuen Abwasserdruckleitung musste der Fels aufgebrochen werden. Diese Arbeiten waren deutlich aufwendiger und zeitintensiver als vorgesehen. Dadurch kamen weitere rund drei Arbeitstage hinzu.

Bauablauf wird angepasst

Um einen Teil der entstandenen Verzögerung wieder aufzuholen, wird der Bauablauf angepasst. Nach der bereits erfolgten Freigabe der Einmündung Bergstraße wird zunächst der zweite Bauabschnitt für die weiteren Arbeiten vorbereitet. Seit 28. September wird dort unter einer halbseitigen Sperrung mit den Erdarbeiten für die Leitsteine sowie dem Rückbau vorhandener Schächte begonnen. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt laufen parallel weiter, verlängern sich aber um etwas mehr als zwei Wochen. Der 1. Abschnitt wird planmäßig am Donnerstag, 22. Oktober, beendet. Durch die Anpassung des Bauablaufs wird der Asphalteinbau abweichend von der ursprünglichen Planung nicht mehr abschnittsweise, sondern zum Abschluss der Maßnahme über die gesamte Baustrecke in einem zusammenhängenden Arbeitsgang erfolgen. Die hierfür erforderliche Abstimmung mit den ansässigen Anliegern erfolgt noch.

Durch die Änderung des Bauablaufs soll die derzeit entstandene Verzögerung reduziert werden. Sollten weitere, derzeit nicht vorhersehbare Umstände zu zusätzlichen Verzögerungen führen, wird die Baufirma ggf. auch an einzelnen Samstagen arbeiten, um die Fertigstellung der Maßnahme so fristgerecht wie möglich sicherzustellen.