Lesung mit Mechtild Borrmann in der Stadtteilbibliothek Sennestadt zum Bundesweiten Vorlesetag

| Bielefeld (bi)

Der Bundesweite Vorlesetag findet am Freitag, 20. November, statt. Dazu hat die Stadtteilbibliothek Sennestadt die Autorin Mechtild Borrmann mit ihrem Roman „Lebensbande“ eingeladen. Die Lesung startet um 19 Uhr. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem zeitgeschichtlichen Roman „Lebensbande“ die Lebensgeschichten dreier Frauen. Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als „Reichsausschusskind“. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich vor Ort in der Stadtteilbibliothek Sennestadt oder telefonisch unter 0521 51-5584.