Gedenken an den Judenpogrom
| Bielefeld (bi)
Am Gedenkstein an der ehemaligen Synagoge an der Turnerstraße 5 findet am Montag, 9. November, um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung an den Judenpogrom statt. Dazu lädt die Stadt Bielefeld ein.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten mehr als 1.400 Synagogen in ganz Deutschland, auch in Bielefeld. Geschäfte von Jüdinnen und Juden wurden zertrümmert und geplündert, tausende Menschen misshandelt und verhaftet. Diese Nacht steht bis heute für die Radikalisierung des Antisemitismus im nationalsozialistischen Deutschland.
Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer wird im Anschluss an die Gedenkveranstaltung eine Rede im Großen Saal des Neuen Rathauses halten. Beiträge gibt es zudem von Schülerinnen und Schülern der Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld. Organisiert wird die Gedenkveranstaltung von der Jüdischen Kultusgemeinde, der Evangelischen und Katholischen Kirche, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
Im Rahmen der Veranstaltung kommt es von etwa 17 Uhr bis 17.45 Uhr im Umfeld der Turnerstraße zu vorübergehenden Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen. Außerdem wird die Ausfahrt aus dem Parkhaus am Neuen Rathaus von etwa 17.20 bis 17.45 Uhr nicht möglich sein. Während der Dauer der Sperrungen werden die Buslinien 21, 22, 29 und 369 von moBiel umgeleitet.