Umfassendes Sicherheitskonzept zum 50. Leineweber-Markt
| Bielefeld (bi)
Zum 50. Leineweber-Markt, der von Mittwoch bis Sonntag, 3. bis 7. Juni, in der Bielefelder Innenstadt stattfindet, setzt die Stadt Bielefeld erneut umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Besucherinnen und Besucher um. Das Einfahrtschutzkonzept wurde von einer verwaltungsübergreifenden Arbeitsgruppe entwickelt. Seit Jahresbeginn haben Mitarbeitende des Amtes für Verkehr, des Ordnungsamtes, der Feuerwehr, des Bauamtes sowie der Bielefeld Marketing GmbH gemeinsam an der Planung gearbeitet.
Der Leineweber-Markt ist mit seinem 50-jährigen Jubiläum einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt Bielefeld. Die Stadt, die beteiligten Behörden und die Bielefeld Marketing GmbH haben die Sicherheitsmaßnahmen frühzeitig und umfassend geplant, um den Besucherinnen und Besuchern ein sicheres und unbeschwertes Veranstaltungserlebnis zu ermöglichen. Festzuhalten ist jedoch, dass es keine absolute Sicherheit geben kann.
Umfangreiche Schutzmaßnahmen im Veranstaltungsbereich
Für den Leineweber-Markt werden 195 mobile Schutzsysteme eingesetzt, dazu gehören Indutainer, Systeme des Typs ARMIS ONE und ARMIS GO, RoadBlocker, Oktablöcke sowie Betonblöcke. An einzelnen Stellen werden zudem Fahrzeuge und spezielle Durchfahrtssperren verwendet, um notwendige Zufahrten für Feuerwehr, Rettungsdienste, Pflegedienste oder Handwerkernotdienste sicherzustellen.
Die Schutzmittel werden aufgrund ihres Umfangs bereits seit der vergangenen Woche aufgebaut. Der Rückbau erfolgt in der Woche vom 8. bis 12. Juni.
Berechtigte Durchfahrten bleiben möglich
Personen, die aus zwingenden Gründen Zufahrt in gesperrte Bereiche benötigen, können sich an das Sicherheitspersonal an den Sperrstellen wenden. Über eine während der gesamten Veranstaltungsdauer eingerichtete Rufbereitschaft des Amtes für Verkehr wird dann im Einzelfall über die Einfahrt entschieden.
Zusätzliche Verkehrsregelungen erforderlich
Die Schutzmaßnahmen wirken sich auf die Verkehrsführung in der Altstadt aus. So kann die Fußgängerzone außerhalb der morgendlichen Lieferzeiten nicht befahren werden. Darüber hinaus werden einzelne Straßen gesperrt, die in den vergangenen Jahren nicht von Sperrmaßnahmen betroffen waren. Hintergrund ist insbesondere die neue Veranstaltungsfläche auf dem Mirabellenplatz. Daher werden die Hagenbruchstraße und die Goldstraße gesperrt. Ebenfalls gesperrt wird die Ritterstraße im Bereich der Einmündung zur Mauerstraße am Süsterplatz.
Um die Erreichbarkeit von Parkhäusern und privaten Stellplätzen weiterhin zu gewährleisten, werden in den Bereichen Güsenstraße, Hagenbruchstraße, Altstädter Kirchplatz, Renteistraße und Ritterstraße bestehende Einbahnstraßenregelungen vorübergehend aufgehoben.
Für die notwendige Befahrung im Zweirichtungsverkehr gilt dort zudem ein umfassendes Halt- und Parkverbot. Es wird empfohlen, diese Bereiche während des Leineweber-Marktes möglichst nicht anzufahren. Außerhalb der Parkhäuser bestehen dort keine Wendemöglichkeiten.
Teil des Sicherheitskonzeptes ist außerdem eine Anpassung der Verkehrsführung am Jahnplatz. Die Busspur auf der Südseite wird während des Veranstaltungszeitraums eingezogen. Die Busse wechseln vor dem Jahnplatz auf die Fahrspur des motorisierten Individualverkehrs. Eine Umleitung des Busverkehrs ist daher nicht erforderlich.