Bielefeld wird zur „Stadt der Träume“: Kreative Sommerferienangebote auf dem Rochdale-Areal

| Bielefeld (bi)

In den ersten beiden Sommerferienwochen wird das Rochdale-Areal in Sieker Mitte zu einem kreativen Begegnungsort für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Unter dem Motto „Bielefeld – Stadt der Träume“ koordiniert das Kulturamt Bielefeld erstmals ein kreatives Ferienprogramm. Gemeinschaft erleben, Ideen entwickeln, künstlerisch umsetzen und gemeinsam neue Perspektiven auf die eigene Stadt entwerfen – all das steht dabei im Mittelpunkt.

Das kostenfreie Ferienprogramm bietet eine Vielzahl kreativer Workshops und Projekte. Von Zirkus, Tanz und Theater über Töpfern, Musik, Malerei und Graffiti bis hin zu Podcast-Produktion, Filmschauspiel vor der Kamera, Urban Sketching, Drucktechniken und Kostümentwicklung erhalten die Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten, ihre Talente auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Geleitet werden die Angebote von erfahrenen Bielefelder Künstlerinnen und Künstlern und begleitet von Studierenden der Universität Bielefeld. Das Programm wird im Rahmen des NRW-Landesprogramms „Kulturrucksack“ gefördert und von den Johannitern unterstützt. 

„Kinder und Jugendliche bringen wertvolle Ideen und Sichtweisen in unsere Stadtgesellschaft ein. Mit dem Projekt ‚Bielefeld – Stadt der Träume‘ schaffen wir einen Ort, an dem sie ihre Kreativität entfalten, Selbstwirksamkeit erfahren und ihre Vorstellungen von einer lebenswerten Stadt sichtbar machen können“, sagt Birgit Beckermann, Beigeordnete für Schule, Bürger, Kultur, Sport der Stadt Bielefeld.

Brigitte Brand, Leiterin des Kulturamts der Stadt Bielefeld, freut sich: „Das neue Projekt setzt einen neuen Akzent im Bereich der kulturellen Bildung in Bielefeld und macht mit dem vielfältigen Angebot verschiedene Kulturrichtungen direkt erlebbar.“

Gülhatun Akbulut-Terhalle von der Koordinierungsstelle für Kulturelle Bildung im Kulturamt betont die Bedeutung kultureller Teilhabe: „Unser neues Programm eröffnet vielfältigen jungen Menschen die Möglichkeit, sich auszudrücken, Neues auszuprobieren und gemeinsam kreative Prozesse zu gestalten. Die künstlerische Erfahrung verbindet Kinder und Jugendliche und ermöglicht persönliche Entwicklung.“ Auch Johanna Trockels, Geschäftsführerin der Kulturentwicklung bei der Stadt Bielefeld, sieht in dem Projekt einen wichtigen Impuls für die Stadt: „Mit dem Ferienprogramm wurde gemeinsam mit freien Kulturschaffenden ein kreativer Freiraum entwickelt, in dem junge Menschen ihre Perspektiven einbringen und aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung mitwirken können. Solche Projekte stärken die kulturelle Entwicklung unserer Stadt nachhaltig.“

Die vom Bauamt beauftragte Koordinatorin des Rochdale-Areals, Dr. Kerstin Große-Wöhrmann, hebt die Bedeutung der jungen Perspektiven für die Stadtentwicklung hervor: „Kinder und Jugendliche erleben ihre Stadt auf eine ganz eigene Weise. Wenn wir ihnen Raum geben, ihre Ideen kreativ auszudrücken und sichtbar zu machen, entstehen wertvolle Impulse für die Entwicklung urbaner Räume. Das Rochdale-Areal bietet dafür einen idealen Ort zum Experimentieren, Gestalten und Mitdenken.“

Die Angebote finden in zwei Wochenblöcken statt: Vom 20. bis 24. Juli sowie vom 27. bis 31. Juli, jeweils täglich von 9 bis 13 Uhr. An den Freitagnachmittagen sind Eltern, Großeltern, Geschwister und weitere Interessierte zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung eingeladen. Dort präsentieren die Teilnehmenden die Ergebnisse ihrer kreativen Arbeit.

Die Anmeldung ist bis Ende Juni über die Erziehungsberechtigten per E-Mail bei der jeweiligen Projektleitung möglich. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Kulturamts Bielefeld unter www.kulturamt-bielefeld.de zu finden.