Das Pop-Camp der MuKu setzt ein Zeichen für gelebte Inklusion

| Bielefeld (bi)

Mit einem begeisternden Abschlusskonzert ist das Pop-Camp der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld (MuKu) in den ersten drei Tagen der Sommerferien zu Ende gegangen. Erstmals wurde das Projekt gemeinsam mit der Musikschule Musicus als inklusives Angebot durchgeführt. Drei Tage lang probten die jungen Musikerinnen und Musiker in verschiedenen Bands, entwickelten ihre Songs weiter und bereiteten sich auf ihren großen Auftritt vor. Beim Abschlusskonzert präsentierten die Bands die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit und ernteten vom Publikum lang anhaltenden Applaus.

Moderiert wurde der Konzertabend von Fabian Koke, dem Leiter des Fachbereichs Popularmusik der MuKu. Er zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Teilnehmenden und dem musikalischen Miteinander. Die Bands wurden von Lehrkräften beider Musikschulen begleitet, die die jungen Talente während des gesamten Camps unterstützten. Für Miriam Köpke, Direktorin der MuKu, und Christian Höcker, den ersten Vorsitzenden des Vorstands der Musikschule Musicus, ist das gemeinsame Pop-Camp ein wichtiger und hoffnungsvoller Schritt auf dem Weg zu weiteren inklusiven Projekten. Köpke und Höcker sagten dazu: „Wir freuen uns sehr über diese gelungene Premiere. Das Pop-Camp hat gezeigt, wie selbstverständlich und bereichernd gemeinsames Musizieren sein kann. Wir hoffen, dass daraus eine dauerhafte Zusammenarbeit entsteht und das inklusive Pop-Camp zu einer schönen Tradition in Bielefeld wird.“

Möglich wurde das inklusive Pop-Camp durch die Unterstützung der Hüttemann-Stiftung Bielefeld sowie des Fördervereins der Musik- und Kunstschule Bielefeld. Das erfolgreiche Abschlusskonzert machte deutlich, wie verbindend gemeinsames Musizieren sein kann, und weckte die Vorfreude auf eine Fortsetzung des Projekts.