Stadt Bielefeld freut sich auf Zusammenarbeit mit der Schulleitung der neuen Teutoburger Wald Schule
| Bielefeld (bi)
Die Teutoburger Wald Schule (TWS) bekommt ein Gesicht: Die Bezirksregierung hat mitgeteilt, dass Bettina Streese die Schulleiterin der neuen Förderschule wird. „Als Schulträger freuen wir uns sehr, dass es der Bezirksregierung gelungen ist, eine kompetente und hochmotivierte Schulleiterin zu gewinnen. Bettina Streese ist für den Schulträger keine Unbekannte. In verschiedenen Projekten und Themenfeldern der Inklusion haben wir mit Frau Streese als Inklusionsexpertin schon zusammengearbeitet“, sagt Dr. Christiana Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld. Birgit Beckermann, Beigeordnete für Schule, Bürger, Kultur, Sport der Stadt Bielefeld ergänzt: „Die neue Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung kann von der Erfahrung und Expertise von Frau Streese nur profitieren. Das multiprofessionelle Team bringt viele Kompetenzen und gute Ideen mit.“
Annette Mühlenmeier, Schulaufsicht für die Förderschulen in Bielefeld, stellt als Vertreterin der Schulaufsichtsbehörde die neue Schulleitung Bettina Streese als engagierte Persönlichkeit mit breiter Expertise im Kontext von Inklusion, Schul- und Unterrichtsentwicklung und Sonderpädagogik vor. Bettina Streese bringt sowohl Erfahrungen als Lehrkraft an Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen als auch im Bereich Leitung mit. Als Fachberaterin mit einem Fokus auf den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung war sie zudem in der Fachstelle Inklusion der Bezirksregierung Detmold aktiv. „Das neue Team und ich bereiten aktuell den Schul- und Unterrichtsbeginn für den Start an der TWS zum kommenden Schuljahr vor und fokussieren unsere pädagogischen Schwerpunkte“, berichtet Bettina Streese, Förderschulrektorin und die neue Schulleiterin der TWS. „Für unseren schulischen Förderverein befinden wir uns mitten in der Gründungphase und freuen uns auf neue Mitglieder und über Spenden.“
Zum Schulstart stellt ein multiprofessionell zusammengesetztes Team die Förderung und Betreuung der 31 Schülerinnen und Schüler an der TWS sicher.
Die Teutoburger Wald Schule
Die Stadt Bielefeld bekennt sich ausdrücklich zu einer inklusiven Bildungslandschaft im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen ein wohnortnahes und bedarfsgerechtes Bildungsangebot zu ermöglichen. Mit der Neugründung der Teutoburger Wald Schule, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, reagiert die Stadt auf den steigenden Bedarf an Schulplätzen in diesem Förderschwerpunkt und stärkt die Bildungsregion Bielefeld nachhaltig.
Zum Schuljahr 2026/27 nimmt die Teutoburger Wald Schule ihren Betrieb mit drei Eingangsklassen auf. In den kommenden Jahren wächst sie gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern. Schritt für Schritt entstehen weitere Jahrgänge, bis die Schule das vollständige Bildungsangebot einer Förderschule mit Primarstufe, Sekundarstufe I und der als Berufspraxisstufe geführten Sekundarstufe II umfasst.
Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stehen die individuellen Fähigkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten und Förderbedarfe der Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, sie bestmöglich in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, ihre Selbstständigkeit zu fördern und sie auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben sowie eine inklusive und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben vorzubereiten.
Standort
Die neue Förderschule startet am Stadtring 39 in der ehemaligen Marktschule als Interim, mindestens für die Dauer von zwei Schuljahren. Ein dauerhafter Standort für die Schule wird parallel von der Stadt gesucht.
Das Schulgebäude und die Außenanlagen werden durch den Immobilienservicebetrieb (ISB) und dem Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld nach den Erfordernissen der neuen Förderschule barrierefrei hergerichtet. Dazu gehören barrierefreie Sanitär- und Pflegeanlagen auf allen Etagen sowie angepasste Brandschutzmaßnahmen. Ein Aufzug ist vorhanden. Sport- und Schwimmmöglichkeiten liegen in fußläufiger Nähe auf dem Schulgelände.
Die Realschule Brackwede nutzt mit ihrem 9. und 10. Jahrgang den Standort künftig gemeinsam mit der neuen Förderschule.