„MatchMe“: Neue Plattform ermöglicht inklusive Freizeitgestaltung
Gemeinsam ins Konzert, ins Theater oder zum Fußballspiel gehen, neue Menschen kennenlernen und Freizeit zusammen verbringen: Das möchte die neue Initiative „MatchMe“ ermöglichen. Über die digitale Plattform können sich Menschen mit und ohne Behinderung unkompliziert vernetzen, die ähnliche Interessen und Hobbys haben. Ziel ist es, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen, Begegnungen zu fördern und neue Kontakte zu knüpfen.
Inklusion entscheidet sich nicht nur an Rampen und Ticketpreisen, sondern auch daran, ob man jemanden hat, mit dem man ins Konzert, ins Theater oder ins Stadion gehen kann. Genau hier setzt MatchMe an: Die Plattform bringt Menschen über gemeinsame Interessen zusammen und schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe. MatchMe zeigt, wie Teilhabe in der Freizeit gelingen kann.Paulina Rocker, Projektkoordinatorin, Sozialamt der Stadt Bielefeld
Verabredungen vorschlagen, chatten und Besuch planen auf einer Plattform
Das Prinzip ist einfach: Interessierte können sich über die Plattform Kulturöffner für Veranstaltungen verabreden oder eigene Freizeitaktivitäten vorschlagen. Über eine Chatfunktion können sie bereits im Vorfeld Kontakt aufnehmen und gemeinsame Besuche planen. Bei Bedarf unterstützen Moderatorinnen und Moderatoren den Austausch. Dabei steht nicht die Behinderung im Vordergrund, sondern das gemeinsame Interesse an Kultur, Sport und Freizeit.
Besonders für Menschen, die ungern allein eine Veranstaltung besuchen oder neue Kontakte suchen, soll die Plattform den Zugang zu gemeinsamen Aktivitäten erleichtern. Die Idee zu MatchMe entstand im städtischen Projekt „Quartier inklusiv!“. Gemeinsam mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Plattform Kulturöffner und dem Café 3b wurde die Initiative entwickelt, um Menschen die gemeinsame Teilnahme an Kultur- und Freizeitangeboten in Bielefeld zu erleichtern.
Weitere Informationen gibt es unter www.kulturoeffner.de/matchme_info.