Zusammen im Quartier

Tag der Städtebauförderung 2026: Projekte im nördlichen Innenstadtrand erleben

Wann?
Samstag, 9. Mai, 10–13 Uhr
Quartiersrundgang um 12 Uhr

Wo?
Pavillon am Grünen Würfel, Kesselbrink

Programm
Am Tag der Städtebauförderung lädt das Bauamt dazu ein, das Quartier Nördlichen Innenstadtrand und seine Entwicklung vor Ort zu entdecken. Der Pavillon am Grünen Würfel wird dabei zum Treffpunkt für Information, Austausch und gemeinsame Erkundungen. 

Vorher–Nachher-Einblicke geben einen anschaulichen Überblick über umgesetzte Maßnahmen und zeigen, wie sich einzelne Orte verändert und entwickelt haben. Ergänzend dazu macht eine interaktive Bodenkarte das Quartier im wahrsten Sinne begehbar und lädt dazu ein, bekannte und neue Orte aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Für Kinder steht das Spielmobil „Lasti“ bereit und bietet Raum zum Spielen und Mitmachen.

Um 12 Uhr startet ein geführter Rundgang durch das Quartier. An ausgewählten Stationen werden Projekte und Hintergründe zur städtebaulichen Entwicklung vorgestellt. Den Abschluss bildet die gemeinsame Begehung des Ostmannturms, die einen besonderen Blick über das Quartier ermöglicht.

Der Aktionstag bietet die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen und das Quartier gemeinsam neu zu erleben.

Plakat

Stadtumbaugebiet "Nördlicher Innenstadtrand"

Der Rat der Stadt Bielefeld hat am 14. Dezember 2017 die Neuaufstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (INSEK Nördlicher Innenstadtrand) für den Stadtraum des nördlichen Innenstadtrandes beschlossen und gemäß § 171 b BauGB ein Stadtumbaugebiet festgelegt. 

Das Programmgebiet hat eine Fläche von rd. 496 ha. Dort leben ca. 24.000 Einwohner*innen. Im Stadtteil zeigen sich städtebauliche, infrastrukturelle und soziale Problemlagen. Im Hinblick auf die identifizierten Handlungserfordernisse definiert das INSEK Nördlicher Innenstadtrand Ziele und Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils.

Bei der Umsetzung der Maßnahmen kommen unter anderem Städtebaufördermittel des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen und europäische Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zum Einsatz.

Zentrale Maßnahmen des INSEK sind unter anderem die Nachnutzung der ehemaligen Stadtbibliothek zur WissensWerkStadt, die Erneuerung des Bahnhofsumfeldes sowie weiterer öffentlicher Grün- und Freiflächen.

Im Sinne des integrierten Ansatzes des INSEK werden diese baulichen Maßnahmen durch verschiedene soziale Maßnahmen wie den Betrieb von drei Stadtteilbüros und Unterstützung für Projektideen der Bewohnerschaft durch den Verfügungsfonds ergänzt.

Die WissensWerkStadt Bielefeld und die Außenanlage am Umweltzentrum werden aus Mitteln der Europäischen Union im Bereich Stadtentwicklung gefördert.
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