Tag der Architektur: Bielefelder Bauten öffnen ihre Türen
| Bielefeld (bi)
Aktuelle Architektur aus nächster Nähe erleben und sich Ideen für eigene Projekte holen – dazu lädt auch in diesem Jahr der „Tag der Architektur“ ein. Am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni, öffnen in Nordrhein-Westfalen 141 Wohnhäuser, Quartiere, Gärten und Grünanlagen in 76 Städten und Gemeinden ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.
Von der Grundschule bis zur Sparrenburg: Sechs städtische Bauten nehmen teil
In Bielefeld können sechs Bauwerke der Stadt Bielefeld besichtigt werden, Fachpersonen vom städtische Immobilienservice Betrieb sind ebenfalls vor Ort und informieren die Besuchenden.
Bielefelds Wahrzeichen, die Sparrenburg, hat seit Sommer letzten Jahres ein neues Restaurant. Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten können die Räume der Gastronomie am Samstag, 27. Juni, von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden. Auch der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Theesen (Jöllenbecker Straße 387) kann von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden. Drei Grundschulen stellen sich ebenfalls vor. Von 10 bis 12 Uhr ist die neugebaute Sporthalle der Grundschule Ummeln (Quittenweg 15) geöffnet, von 14 bis 16 Uhr können Interessierte den Neubau für die Sekundarstufe II der Gesamtschule Rosenhöhe (An der Rosenhöhe 11) besichtigen, und von 14 bis 17 Uhr die OGS-Erweiterung der Grundschule Hillegossen (Detmolder Straße 613).
Am Sonntag, 28. Juni, kann die Grundschule Ummeln noch einmal von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden. Zusätzlich öffnet die neugebaute Grundschule Hellingskamp (Herforder Straße 263) ihre Türen von 10 bis 12.
Alle Objekte und Termine sind über eine Internet-Datenbank mit Fotos und Kurzbeschreibungen abrufbar unter www.aknw.de/tag-der-architektur-2026.
Hintergrund: „Tag der Architektur“
In Nordrhein-Westfalen findet der „Tag der Architektur“ bereits zum 31. Mal statt. Seit 1996 nutzen alljährlich viele Tausend Architekturfans und Bauinteressierte das Event am letzten Juni-Wochenende, um gestalterische Trends, intelligente Planungsansätze und technische Entwicklungen rund ums Bauen und Wohnen kennenzulernen – und mit den Planenden über Ideen und Konzepte ins Gespräch zu kommen. Architektinnen und Architekten sowie Stadtplanende sind vor Ort und stellen – gemeinsam mit ihren Auftraggebenden – neue oder erneuerte Bauten vor, erläutern architektonische Besonderheiten und beantworten Fragen.
In Nordrhein-Westfalen werden Projekte präsentiert, die in den vergangenen fünf Jahren im Bundesland realisiert wurden; für Objekte der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung gilt eine Frist von acht Jahren.